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DCBS – KÖRUNG am 26.10.2008 in Pfungstadt


Original Foto zur Körung, veröffentlicht im DCBS-Zuchtbuch 2008

Am Sonntag, den 26.10. fuhr ich mit ANNELIES schon früh morgens nach Pfungstadt zur DCBS-Körung der Landesgruppe Mitte. Es war ein schöner, jedoch sehr kalter Herbsttag und was mir/uns dieser Tag noch alles bringen würde, galt es abzuwarten.

Kurz vor 9 Uhr trafen wir in Pfungstadt, auf dem Hundeplatz „Hundefreunde Pfungstadt und Umgebung“ ein. Nach und nach füllten sich die noch lichten Reihen und als dann auch die Körkommission vollständig und mit Kaffee und Kuchen versorgt war, konnte die KÖRUNG beginnen. Insgesamt zehn Hunde waren zur Körung gemeldet, davon ein Rüde. Die anzukörenden Hunde, samt ihrer Menschen versammelten sich vor einem der drei Trainingsplätze und beobachteten die hier angesagten Abläufe. Nach wenigen, aber deutlichen Worten des DCBS-Präsidenten zum Ablauf der Körung, wurde mit dem Messen und Vermessen der Hunde, Zähne zeigen, Augenfarben –Bestimmung, Beurteilung des Gangwerks und des Gesamteindrucks des Hundes begonnen. Als Erster wurde der Rüde aufgerufen. Leider wurde eine Reihenfolge der Körteilnehmer nicht bekannt gegeben, so war vor dem Platz, allgemeines Warten angesagt. Mit der Zeit trafen auch noch weitere Hunde und Hundeführer auf dem Trainingsgelände ein. Wie das in Hundevereinen meist so üblich ist, wurde auch hier der Sonntagmorgen zur Trainingsstunde genutzt. Es wurde sehr unruhig vor unserem Platz. Viel Gebelle und Gezerre an den Leinen der neu ankommenden Hunde, sehr laute und strenge Töne der dazugehörenden Hundeführer und alle „mussten“ sie irgendwie mitten durch die wartenden Berner. Ich hatte mich mit ANNELIES bereits etwas abseits gestellt, merkte aber dennoch, dass ihr dieser „Umgangston“ nicht gefiel und so beschloss ich sie ins Auto zu bringen, wo sie dann in Ruhe und Gelassenheit warten konnte.

Natürlich kam es, wie es kommen musste, ich wurde aufgerufen und mein Hund war noch im Auto! Ich sprintete sofort los, holte ANNELIES und unser Spielzeug aus dem Auto und lief mit ihr an der Leine, spielender Weise zurück zum Platz. Zwischenzeitlich wurde eine andere Hündin vorgezogen, sodass ich noch etwas Zeit zum Verschnaufen und ruhigeren Spielen mit ANNELIES hatte.
Als wir schließlich zum 2.Mal aufgerufen wurden, hatte ich eine hellwache und super motivierte Hündin an meiner Seite. Sie stellte sich auf das vorbereitete Brett zum Messen/Vermessen, lies sich ohne Probleme anfassen, lies sich die Zähne nachsehen und auch die Kontrolle ob ein Afterfleck vorhanden war, duldete sie anstandslos. Gefallen hat ihr diese Prozedur nicht, aber sie ertrug sie! Bei der anschließenden Beurteilung des Gangwerks konnte man dann deutlich sehen, dass ihr dies viel mehr Spaß machte. Sie lief mit schwebender, wedelnder Rute und einem wunderschönen Gang neben mir her. „Laufen kann se!“, war der einzige Kommentar, den ich von Herrn Jährling bekommen habe. Somit war der erste Teil der Körung für uns zu Ende und es war sehr viel besser gelaufen, wie ich es mir gewünscht hatte.

Nachdem alle Hunde diesen ersten Teil hinter sich gebracht hatten, folgte eine Mittagspause. Nach der Pause ging es dann mit dem WESENSTEST weiter, welcher in Form eines Rundparcours aufgebaut wurde. Es ging über verschiedene Untergründe, unter und durch verschiedene Hindernisse, vorbei an lauten klappernden Gegenständen, in eine sich schließende Menschengruppe, die beim zweiten Begehen auch noch in die Hände klatschte.
Dies waren fast alles Aufgaben/Umstände, die einem im täglichen Leben mit Hund passieren können. Bei diesem Durchgang jedoch, achtete ich darauf, dass ich ANNELIES rechtzeitig aus dem Auto holte, damit ich auch bereit stand, wenn wir aufgerufen wurden. Sie lief den Parcours an meiner Seite und hatte Augen nur für mich! Kein Geräusch oder Hindernis konnte sie beeindrucken, selbst als uns ein mit Steinen gefüllter Plastikkanister in die Laufbahn geworfen wurde, zuckte sie nicht einmal mit der Wimper. Sie war wild entschlossen, dieses tolle Abenteuer mit mir zu bestehen! Auch die Menschengruppe, die sich um uns schloss, wurde akzeptiert. Allerdings fand sie die klatschende Menschengruppe nicht toll und war froh als diese Prüfung zu Ende war. Die Körkommission trat nun zur Beratung zusammen. ANNELIES wurde mit VORZÜGLICH und FRIEDLICH angekört! Ein Ergebnis von dem ich nicht gewagt hatte, zu träumen!

Abschließend kann ich nur sagen, es war genau richtig mit ANNELIES so lange zu warten, bis ich sie zur Körung vorgestellt habe. Mit 2 Jahren und 8 Monaten war sie die älteste, anzukörende Hündin. Die Mühe und Arbeit, das gemeinsame Vertrauen, dass wir in dieser Zeit aufgebaut haben, hat sich heute „bezahlt gemacht“. Von den insgesamt 10 angemeldeten Hunden sind zwei Hündinnen nicht gekört worden. Die Note SEHR GUT wurde insgesamt sieben mal vergeben und die Note VORZÜGLICH einmal.


Bildergalerie der KÖRUNG

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Der Original Körschein als .pdf Datei

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